Sinnvolles Tuning für Kurzstreckenprofil beim 1.8L GTI

    • [Polo 6C]

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    • Sinnvolles Tuning für Kurzstreckenprofil beim 1.8L GTI

      Nabend allerseits!

      Wer mitliest, weiß, dass Mitte 2021 ein 6C GTI ansteht. Übers optische Verschönbessern sowie den Innenraum hab ich mir schon meine Gedanken gemacht. Nun bräuchte ich mal eure Einschätzung/Empfehlung für folgenden Sachverhalt:

      Ich würde gerne ausloten, was bezogen auf mein Fahrprofil SINNVOLL an leistungssteigernden Maßnahmen bzw. Umbauten ist. Und bitte nicht gleich abtun, schließlich will jeder für seine Situation das beste rausholen ;)

      Hauptsächlich bewege ich mein Auto täglich ca. 40-50km. Ca. je 17,5km Hin- und Rückfahrt zur/von der Arbeit + Einkaufen/Fahrten ins Gym etc.. Fahrtzeit zur/von der Arbeit je ca. 20 Minuten, davon je 10 Minuten Stadtverkehr und Autobahn. Keine Landstraße. Alles weitere bewegt sich meistens ebenfalls im Rahmen von innerstädtischem Verkehr von i.d.R. max 20 zusätzlichen km am Tag.

      Ich habe mich durch viele YouTube Videos von BBM Motorsport, Simon und co. geguckt sowie durch verschiedene Foren gelesen.

      Mir ist bewusst, dass die Öltempreatur vermutlich wenn überhaupt so gerade auf Betriebstemperatur ist, wenn ich bei der Arbeit angekommen bin bzw. wieder zu Hause bin. Gibt es dennoch Dinge, die ich sinnvollerweise optimieren kann, auch um dem Motor vielleicht etwas gutes zu tun, damit er lange hält? Björn von BBM sagt z.B., dass ein LLK das erste sein sollte, was ansteht, weil er grundsätzlich zu klein dimensioniert sei, womit die Ansaugtemperatur generell viel zu hoch ist, was dem Motor auf Dauer eher schadet als dass es ihn freut. Ein guter Freund sagt, dass Ansaugung + Softwareoptimierung das Beste wäre und vollkommen ausreicht.

      Mir ginge es in erster Linie um ein rundes Motorgefühl mit bestmöglicher und konstanter Beschleunigung von 0-4.000 Umdrehungen bei so wenig zusätzlicher Belastung des Motors. Im hohen Drehzahlbereich plane ich eh nicht ihn im Alltag zu fahren. Ein 400PS Polo würde mir also vermutlich wenig bis gar nichts bringen auf Kurzstrecken.

      Und: Lohnt sich der Zugewinn an Spaß/besserem Fahrverhalten des Autos im Hinblick auf den Verlust der Garantie? Denn ich hatte einen Motorschaden bei meinem 1.2L 69PS Motörchen nach 97.500Km. Steuerkette gelängt und übergesprungen. Und 6.500€ (!) wurden komplett übernommen. Dass ich sowas mal selbst löhnen muss, kommt absolut nicht in Frage.

      Danke für konstruktive (!) Ideen!

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    • Bis Mitte 2021 ist ja noch ein Weilchen hin... was sich bis dahin politisch ändert (Höchstgeschwindigkeit auf AB bei 130 oder gar 100 km/h, zunehmende Verbannung von Verbrennern aus den Städten, Benzinpreisentwicklung Dank CO2 Abgaben) stimmt nicht gerade tuningfreundlich...

      Aber das nur am Rande, war ja nicht Deine Frage.

      Ich habe das eine oder andere Tuning an meinem GTI 6C bereits hinter mir und habe, dafür schon ordentlich Kohle gelassen, leider auch weil ich es falsch angefangen habe...
      So gesehen ist es gut, dass Du Dir frühzeitig Gedanken machst....

      Ich habe ein ähnliches Fahrprofil wie Du, allerdings hat sich der Autobahnteil seit einiger Zeit reduziert.

      Würde ich meinen GTI heute nochmals für dieses Fahrprofil leistungssteigern würde ich es von der Reihenfolge folgendermaßen angehen:

      • Ladeluftkühler
      • Downpipe
      • Software (nur vom Profi mit Abstimmung am Leistungsprüfstand, kein Fileflasher!)
      • dann je nach Getriebe Softwareanpassung ([definition=27,1]DSG[/definition]) oder verstärkte Kupplung (Schalter)
      Damit kommst Du auf ca. 250 PS und um die 380 NM. Das merkst Du dann im Stadtverkehr und auf der Autobahn sowieso.
      Mit Deinem Fahrprofil solltest Du mit den o. a. Maßnahmen gut klar kommen, mit dem Serienturbolader bist Du dann für den Drehzalbereich bis 4000 U/min gut aufgestellt.

      Da ich meinen GTI aktuell zunehmend nur noch zum Spaß fahre und ich die Stadtstrecken überwiegend elektrisch fahre, gibt es bei mir Überlegungen den Spaßfaktor noch weiter zu erhöhen und mit einem Turbolader Upgrade (LM440/IS20), die Leistung auf um die 350 PS zu erhöhen.
      Da ginge dann aber nochmal ordentlich Geld rein und die Sinnfrage bei der politischen Entwicklung stellt sich einmal mehr...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von smartpolo ()

    • smartpolo schrieb:

      Software (nur vom Profi mit Abstammung am Leistungsprüfstand, kein Fileflasher!)
      selbst das sagt leider nichts über die Qualität aus, denn:

      1. nur weil jemand einen Prüfstand hat, ist die Software nicht besser, im Gegenteil (die kleinen, die sich Mühe geben, können sich oft keinen Prüfstand leisten, die ganzen großen mit 10.000en Bewertungen und YT-Channel flashen Müll)
      2. gerade bei einer Stage 1: Lieber 0815-File flashen, was erprobt ist und zu 100% safe funktioniert, als jemanden der in der Software rumfingert und keinen blassen Schimmer hat, was er da treibt. Die neueren Motorsteuergeräte sind sehr komplex, da würde ich nicht jeden ran lassen. Und genau da kommt jetzt nämlich das riesen Problem: 99% der Tuner da draußen wissen nicht was sie da treiben, weil sie nicht aus der Entwicklung kommen. Als Laie kann man das nicht bewerten, deshalb lieber die Finger vom ganzen lassen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, wie der Hase läuft.

      Ich habe mich durch viele YouTube Videos von BBM Motorsport, Simon und co. geguckt sowie durch verschiedene Foren gelesen. Björn von BBM sagt z.B.
      All das sind Quellen, die du direkt vergessen kannst ;)
    • AlexVierkant schrieb:

      gerade bei einer Stage 1: Lieber 0815-File flashen, was erprobt ist und zu 100% safe funktioniert

      @AlexVierkant

      Dass Du ganz klar zu einem Tuner tendierst, ist ja hier bekannt, auch ich war mit Deinem Tipp mehr als zufrieden (ProBoost).

      Ich frage mich nur wie derjenige der dort nicht hinfahren kann oder will, sicher sein kann, welches 0815-file sicher ist, da es hierzu unzählige unterschiedliche subjektive Meinungen und Erfahrungen gibt? Ich selbst bin zu einem aus meiner Laien-Sicht "renommierten" Tuner (SKN) gefahren um Software flashen zu lassen, die boten sogar eine TÜV-Eintragung ihrer Software an... am Ende war das der größte Reinfall...
    • passat_vr5 schrieb:

      Gibt ja noch andere Tuner als ProBoost oder SKN.
      ganz klar ja!

      aber ... ich bleibe bei:

      AlexVierkant schrieb:

      99% der Tuner da draußen wissen nicht was sie da treiben, weil sie nicht aus der Entwicklung kommen. Als Laie kann man das nicht bewerten, deshalb lieber die Finger vom ganzen lassen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, wie der Hase läuft.

      ich will hier gegen niemanden haten, man sollte sich nur bewusst sein, dass vieles da draußen Murks ist. Vergleichen, gucken, eigene Meinung bilden. Wenn man auf Nummer sicher gehen will entweder das Auto Serie lassen oder etwas mit Garantie abschließen - auch wenn das definitiv kein Qualitätsmerkmal ist. Nur wenns knallt, dann zahlt (hoffentlich) die Versicherung. Da gibts zB (und wieder: keine Werbung, absolut ohne Wertung, keine eigene Erfahrung!) APR, die bieten Garantie + TÜV für ihre Stage 1.
    • Wenn man sich mit der Thematik beschäftigt, sollte es eigentlich nicht so schwer sein jemanden zu finden der eine 0815 Stage 1 anbietet, welche dann noch funktioniert.

      Im Prinzip Erfahrungswerte durchlesen und Diagramme anschauen. Einfach mal schauen wie transparent das Ganze ist, was noch angeboten wird und wie viele Autos schon gemacht wurden.
      Fahre auch nur eine Stage 1 und bin super zufrieden. Wenn man nichts spezielles haben möchte, wie z. B. beim Upgrade Lader, sollte das schon klappen :)

    • AlexVierkant schrieb:

      passat_vr5 schrieb:

      Gibt ja noch andere Tuner als ProBoost oder SKN.
      ganz klar ja!
      aber ... ich bleibe bei:

      AlexVierkant schrieb:

      99% der Tuner da draußen wissen nicht was sie da treiben, weil sie nicht aus der Entwicklung kommen. Als Laie kann man das nicht bewerten, deshalb lieber die Finger vom ganzen lassen, wenn man sich nicht 100% sicher ist, wie der Hase läuft.
      ich will hier gegen niemanden haten, man sollte sich nur bewusst sein, dass vieles da draußen Murks ist. Vergleichen, gucken, eigene Meinung bilden. Wenn man auf Nummer sicher gehen will entweder das Auto Serie lassen oder etwas mit Garantie abschließen - auch wenn das definitiv kein Qualitätsmerkmal ist. Nur wenns knallt, dann zahlt (hoffentlich) die Versicherung. Da gibts zB (und wieder: keine Werbung, absolut ohne Wertung, keine eigene Erfahrung!) APR, die bieten Garantie + TÜV für ihre Stage 1.
      Zu 100% auf den Punkt gebracht!
    • Urmel schrieb:

      Im Prinzip Erfahrungswerte durchlesen und Diagramme anschauen. Einfach mal schauen wie transparent das Ganze ist, was noch angeboten wird und wie viele Autos schon gemacht wurden.
      und auch all das sind keine Qualitätsmerkmale, so hart es klingt. Nur weil die Kurve sauber ist, kann die Abstimmung ja trotzdem Müll sein (Diagnose verbogen, Notlauf ausgehebelt, Bauteileschutz ausgehebelt, zu viel Zündung (Auto neigt zum klopfen -> Kolbenschaden), zu viel Ladedruck (Lader sind empfindlich). Usw. usw .... und nur weil Tuner XYZ einen "guten Ruf hat", weil das File für Auto A gut ist (hat er dann zufälligerweise nen gutes File im großen Topf da draußen gekauft), muss das File für Auto B nicht auch automatisch gut sein. Der typische Kunde verfasst dann nach kurzer Zeit seinen Erfahrungsbericht (super nette Firma, Karre rennt wie sau...) aber was 100.000km später mit dem Auto so los ist, wird man in den seltensten Fällen erfahren. Es ist für einen Laien nahezu unmöglich, das Thema ordentlich zu bewerten. Vertrauen ist gut, Kontrolle (für einen Laien nicht machbar) ist besser. Deshalb: Entweder mit der Materie auseinander setzen oder was mit Garantie nehmen.
    • AlexVierkant schrieb:

      Urmel schrieb:

      Im Prinzip Erfahrungswerte durchlesen und Diagramme anschauen. Einfach mal schauen wie transparent das Ganze ist, was noch angeboten wird und wie viele Autos schon gemacht wurden.
      und auch all das sind keine Qualitätsmerkmale, so hart es klingt. Nur weil die Kurve sauber ist, kann die Abstimmung ja trotzdem Müll sein (Diagnose verbogen, Notlauf ausgehebelt, Bauteileschutz ausgehebelt, zu viel Zündung (Auto neigt zum klopfen -> Kolbenschaden), zu viel Ladedruck (Lader sind empfindlich). Usw. usw .... und nur weil Tuner XYZ einen "guten Ruf hat", weil das File für Auto A gut ist (hat er dann zufälligerweise nen gutes File im großen Topf da draußen gekauft), muss das File für Auto B nicht auch automatisch gut sein. Der typische Kunde verfasst dann nach kurzer Zeit seinen Erfahrungsbericht (super nette Firma, Karre rennt wie sau...) aber was 100.000km später mit dem Auto so los ist, wird man in den seltensten Fällen erfahren. Es ist für einen Laien nahezu unmöglich, das Thema ordentlich zu bewerten. Vertrauen ist gut, Kontrolle (für einen Laien nicht machbar) ist besser. Deshalb: Entweder mit der Materie auseinander setzen oder was mit Garantie nehmen.
      Da stimme ich Dir zu, aber das sind immerhin "oberflächliche" Dinge die der "Laie" erkennen kann. Ich selber bin auch nur meistens Leser hier in diesem Forum und profitiere von Leuten die mehr Wissen haben, also zum Beispiel durch dich. Als ich vor der Wahl Stand habe ich die Foren gelesen, mir Diagramme angeschaut, einen persönlichen Eindruck gemacht, keinen "Tuner" genommen der noch LKW´s, Traktoren und Boote #optimiert (ich glaube ihr wisst was ich meine ;) ) das Auto nachträglich woanders messen lassen, Werksgarantie abgeschlossen und alles vom TÜV abnehmen lassen. Mehr kann ich doch nicht machen wenn ich nicht tief in der Materie bin, bis jetzt fahre ich eine Saison ohne Kopfschmerzen, aber wer weiß was noch kommt.
    • Eine kleine, aber sinnvolle Verbesserung ist das untere Motorlager aka Drehmomentstütze gegen das von SuperPro zu tauschen.
      Kostet keine 70€, dauert keine halbe Stunde es einzubauen.
      Bei Stop&Go ist die Fahrerei viel weniger ruckelig, die Gänge gehen flotter durch und insg. fühlt sich das Auto weniger matschig an.

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    • smartpolo schrieb:

      Bis Mitte 2021 ist ja noch ein Weilchen hin... was sich bis dahin politisch ändert (Höchstgeschwindigkeit auf AB bei 130 oder gar 100 km/h, zunehmende Verbannung von Verbrennern aus den Städten, Benzinpreisentwicklung Dank CO2 Abgaben) stimmt nicht gerade tuningfreundlich...

      Aber das nur am Rande, war ja nicht Deine Frage.

      Ich habe das eine oder andere Tuning an meinem GTI 6C bereits hinter mir und habe, dafür schon ordentlich Kohle gelassen, leider auch weil ich es falsch angefangen habe...
      So gesehen ist es gut, dass Du Dir frühzeitig Gedanken machst....

      Ich habe ein ähnliches Fahrprofil wie Du, allerdings hat sich der Autobahnteil seit einiger Zeit reduziert.

      Würde ich meinen GTI heute nochmals für dieses Fahrprofil leistungssteigern würde ich es von der Reihenfolge folgendermaßen angehen:
      • Ladeluftkühler
      • Downpipe
      • Software (nur vom Profi mit Abstimmung am Leistungsprüfstand, kein Fileflasher!)
      • dann je nach Getriebe Softwareanpassung ([definition=27,1]DSG[/definition]) oder verstärkte Kupplung (Schalter)
      Damit kommst Du auf ca. 250 PS und um die 380 NM. Das merkst Du dann im Stadtverkehr und auf der Autobahn sowieso.
      Mit Deinem Fahrprofil solltest Du mit den o. a. Maßnahmen gut klar kommen, mit dem Serienturbolader bist Du dann für den Drehzalbereich bis 4000 U/min gut aufgestellt.

      Da ich meinen GTI aktuell zunehmend nur noch zum Spaß fahre und ich die Stadtstrecken überwiegend elektrisch fahre, gibt es bei mir Überlegungen den Spaßfaktor noch weiter zu erhöhen und mit einem Turbolader Upgrade (LM440/IS20), die Leistung auf um die 350 PS zu erhöhen.
      Da ginge dann aber nochmal ordentlich Geld rein und die Sinnfrage bei der politischen Entwicklung stellt sich einmal mehr...

      Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Auf genau so einen hatte ich gehofft. Du bist nach Björn von BBM Motorsport nun der 2., der zuerst einen Ladeluftkühler empfiehlt. Der kostet 649€ zzgl. Montage, die bei mindestens 2-3 Stunden liegen soll. Da Werkstattstunden sauteuer sind (angefangen bei 69€ zzgl. Mehrwertsteuer was ich so erlebe), kommt man schnell mal auf 1.000€! Ist es das wirklich wert? ich bin ja eher derjenige, der kleine aber feine Veränderungen vornimmt und so mit dem geringstmöglichen finanziellen Aufwand das Maximum rausholt. Premium zu nicht Premium Preisen :D

      Hat jemand Erfahrungswerte für Softwareoptimierung bei BBM für den 1.8L GTI? Denn der ist nicht allzu weit von mir entfernt.

      Wo du Downpipe erwähnst - hast du eine Empfehlung für "so gut wie möglich für so wenig Geld wie möglich"? :D

      Von der Drehmomentstütze habe ich nun schon häufiger gehört als eine Art "Geheimtip", den nicht jeder auf dem Schirm hat. Und 70€ für rückenfreies Stop&Go gefällt mir :)
    • Long Beacher schrieb:

      Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Auf genau so einen hatte ich gehofft. Du bist nach Björn von BBM Motorsport nun der 2., der zuerst einen Ladeluftkühler empfiehlt. Der kostet 649€ zzgl. Montage, die bei mindestens 2-3 Stunden liegen soll. Da Werkstattstunden sauteuer sind (angefangen bei 69€ zzgl. Mehrwertsteuer was ich so erlebe), kommt man schnell mal auf 1.000€! Ist es das wirklich wert? ich bin ja eher derjenige, der kleine aber feine Veränderungen vornimmt und so mit dem geringstmöglichen finanziellen Aufwand das Maximum rausholt. Premium zu nicht Premium Preisen :D

      Hat jemand Erfahrungswerte für Softwareoptimierung bei BBM für den 1.8L GTI? Denn der ist nicht allzu weit von mir entfernt.

      Wo du Downpipe erwähnst - hast du eine Empfehlung für "so gut wie möglich für so wenig Geld wie möglich"? :D

      Von der Drehmomentstütze habe ich nun schon häufiger gehört als eine Art "Geheimtip", den nicht jeder auf dem Schirm hat. Und 70€ für rückenfreies Stop&Go gefällt mir :)
      Welchen LLK verbaut BBM beim 6C GTI? Der von HG Motorsport kostet aktuell "nur" 579,-€...
      Zum Thema Montage kann ich morgen Abend hoffentlich mehr sagen da ich den HG-LLk im laufe des Tages montiert bekomme :D
      Die Downpipe ist für Frühjahr nächsten Jahres geplant, wird eine EDEL01 handmade mit EWG. Hoffe die Jungs haben bis dahin auch eine EWG AGA im Sortiment :saint:

      Gruß Greg

    • Die Drehmomentstütze macht aber keine Mehrleistung... ;)

      ich habe beim Kauf von LLK und Downpipe darauf geachtet möglichst wenig Stress mit derm TÜV zu bekommen. Habe eine HG Downpipe mit EWG Zulassung (muss nicht eingetragen werden) und einen HG LLK (kann eingetragen werden) verbaut.
      Mit Gutachten kosten die Teile entsprechend mehr, ohne Gutachten könnte es günstiger werden, aber spätestens bei der Downpipe ohne Gutachten gibt es bei der HU Probleme.

      Ohne Geld in die Hand zu nehmen wird das nix Gscheites ... die Kosten die dann ggfs. noch nachkommen (Kupplung, erneute Softwareanpassung, weil die erste doch nicht passt, etc...) sind da noch nicht eingerechnet...

    • Long Beacher schrieb:

      der 2., der zuerst einen Ladeluftkühler empfiehlt. Der kostet 649€ zzgl. Montage, die bei mindestens 2-3 Stunden liegen soll. Da Werkstattstunden sauteuer sind (angefangen bei 69€ zzgl. Mehrwertsteuer was ich so erlebe), kommt man schnell mal auf 1.000€! Ist es das wirklich wert?
      ja! Dass der LLK ab Werk schon nicht so toll funktioniert, ist ja kein Geheimnis. Schon bevor "Björn" erfasst hat, dass der LLK neu musst, waren hier X Polos mit LLK unterwegs. Schon mit Seriensoftware merkt man den LLK (vor allem im Sommer) mehr als deutlich. Und zwar deutlich krasser, als eine Downpipe. Ja, DP ist nice to have, aber für deine angestrebte Leistung nicht nötig. Mit ähnlicher Downpipe + Kat fahren Golf / Leon 310PS. Ich würde, wenns günstig bleiben soll, Software + LLK machen. Alles andere ist zwar schön, aber nicht nötig. Plane dir eher ne neue Kupplung ein, die wird bei >400Nm auf Dauer eh sterben.

      Long Beacher schrieb:

      mit dem geringstmöglichen finanziellen Aufwand das Maximum rausholt. Premium zu nicht Premium Preisen
      So hart es klingt, Qualität kostet Geld. Ich kann nur zum Wagner Competition LLK raten, kostet aber eben 850 Euro. Wenns weniger kosten soll/muss, dann würde ich einen TA Technix Kühler "empfehlen". Zwar qualitativ ne andere Hausnummer und schlechteres Netz, aber immernoch Welten besser als der Serienkühler und kostet ein Bruchteil vom Wagner.

      Long Beacher schrieb:

      Hat jemand Erfahrungswerte für Softwareoptimierung bei BBM für den 1.8L GTI? Denn der ist nicht allzu weit von mir entfernt.
      Denke du hast meine Beiträge oben nicht gelesen oder kapiert. Nicht böse gemeint, aber setz dich mit der Materie auseinander.

      Long Beacher schrieb:

      Wo du Downpipe erwähnst - hast du eine Empfehlung für "so gut wie möglich für so wenig Geld wie möglich"?
      Wenn die DP legal sein soll (EWG-Kat), dann nimmt sich das alles nicht viel ... der Kat kostet schon ca. 700 Euro, die DP ca. 1000-1200 Euro, egal welcher Hersteller. Unterschiede gibts dann nur noch im Rohrdurchmesser (bei deiner Leistung egal) sowie Isolierung.

      Ob HG, HJS, DTH, Bastuck, Friedrich .... ist quasi egal. Können alles mehr oder weniger das gleiche. DTH/HG werden qualitativ im direkten Vergleich ganz weit vorn liegen, DTH hat sogar ohne Aufpreis ne Thermointegralisolierung.
    • Habe mir den LLK von HG bei BBM einbauen lassen. Lief alles ohne Probleme, allerdings konnte man mir dort nicht auf ein paar einfache Fragen zum Thema Eintragung und TÜV antworten, was ich relativ schwach fand. Der LLK an sich läuft seit ca. 6 Monaten und 15tkm gut und hat bisher keine Probleme (auch keine Lackschäden, was man von den Wagner LLK gelegentlich hört).

      Dazu habe ich mich zu einer Ansaugung von HG (HFi Carbon) hinreißen lassen, was ein Fehler war. Das Teil wurde auch von BBM eingebaut, aber sitzt konstruktionsbedingt total scheiße. Gibt auch genug Forenbeiträge dazu. Habe umliegende Bauteile/Schläuche usw. mit Gewebeband geschützt, hätte man seitens BBM beim Einbau schon machen sollen. Der Leistungsgewinn ist (für mich) kaum spürbar. Der Sound aus dem Motorraum ist cool, fällt aber nur bei leise gedrehtem Radio oder offenem Fenster wirklich auf. Vor allem aufgrund des Preises würde ich aber von dem Teil abraten.

      Wenn BBM in deiner Nähe liegt, ist wahrscheinlich auch FTS in Bramsche bei Osnabrück nicht weit. FTS genießt einen guten Ruf (jajaja, trotzdem Vorsicht) und du könntest dir ein Vergleichsangebot geben lassen.

      Die Drehmomentstütze macht auf jeden Fall Sinn, werde ich mir auch noch besorgen. Im Stop/Go Verkehr fährt sich der GTI echt etwas "ruckelig".

      Weiterhin geplant sind bei mir Downpipe, Turboinlet & Outlet sowie Software (Stage 1). Wenn es dir aber wirklich nur um die größtmögliche "Entlastung" des Motors/Turbos geht, dürften von den gängigen Teilen nur der LLK und evtl. DP was bewirken. Bei den DSG Modellen soll angeblich auch eine bessere Getriebesoftware zur Haltbarkeit beitragen, zumindest wird diese Ansicht von einigen vertreten.

    • Grimes schrieb:

      Lief alles ohne Probleme, allerdings konnte man mir dort nicht auf ein paar einfache Fragen zum Thema Eintragung und TÜV antworten, was ich relativ schwach fand.
      Der LLK von HG hat ein Gutachten mit dabei, somit sollte die Eintragung kein Problem sein.
      Ob die dann aber Zicken machen wenn noch eine Downpipe verbaut ist und es plötzlich heisst, das Gutachten gilt nicht in Verbindung mit einer anderen Downpipe?

      Der Ladeluftkühler wird dem TÜVer wahrscheinlich eh nicht auffallen (besonders wenn er alufarben und ohne Logo ist). Bei die EWG Downpipe sollte es ja allein keine Probleme geben.

      Aber da habe die Profis hier sicher mehr Erfahrung...
    • Die Kombination mehrerer Bauteile mit Gutachten/EWG/ECE/ ABE ist ne Grauzone. Da wissen selbst die Cops+Gutachter zum Großteil nicht bescheid. LLK fällt nicht auf, daher egal. Sobald eine Software eingetragen ist, erlischt die EWG/ECE der Downpipe, denn diese ist für Serienfahrzeuge geprüft - es sei denn, es gibt ein Gutachten der Software, welche eine Downpipe beinhaltet. Das ganze muss dann eben so in Kombination im Labor mit Abgasgutachten geprüft werden.